Plastiktüten-Verbot kommt

Die Bundesregierung hat am 6. November ein Plastiktüten-Verbot auf den Weg gebracht. Diese seien der “Inbegriff von Ressourcenverschwendung”, sagte Umweltministerin Svenja Schulze. Von dem Verbot ausgeschlossen sind dünne Tüten für Obst und Gemüse.

Lange hat die Bundesregierung auf die freiwillige Reduktion von Plastik gesetzt. Nun soll ein Gesetz die Maßnahmen verschärfen. Der Gesetzentwurf von Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) betrifft die Tüten, die man im Supermarkt oder anderen Geschäften an der Kasse erhalten kann. Inzwischen sind diese in aller Regel kostenpflichtig. “Plastiktüten sind der Inbegriff von Ressourcenverschwendung: Sie werden aus Rohöl hergestellt und sie oft nur wenige Minuten genutzt”, sagte die Ministerin.

Vom Verbot ausgenommen sind die besonders dünnen Tüten etwa für Obst und Gemüse und stabilere Tragetaschen ab einer Wandstärke von 50 Mikrometern. Für den Vollzug des Verbots sind die Bundesländer zuständig.

2016 hatten Handel und Bundesregierung bereits vereinbart, den Verbrauch von Plastiktüten zu senken. Seitdem gibt es in vielen Läden keine Kunststofftragetaschen mehr – oder aber sie sind kostenpflichtig. Nach Zahlen der Bundesregierung von 2018 sind seitdem immer weniger Plastiktüten im Umlauf.
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