Weg frei für Nutri-Score bei Iglo

Iglo darf seine Produkte mit dem Nutri-Score auszeichnen. Vor Monaten wurde dies dem norddeutschen Tiefkühlkosthersteller vom Landgericht Hamburg davon per einstweiliger Verfügung verboten. Nun wurde der Streit außergerichtlich beigelegt.

Iglo Deutschland hat sich im laufenden Berufungsverfahren zur Einführung von Nutri-Score bei Iglo mit dem Schutzverband gegen Unwesen in der Wirtschaft e.V. außergerichtlich geeinigt. Ursprünglich war die Berufungsverhandlung vor dem Oberlandesgericht Hamburg für den 14. November 2019 angesetzt. Mit der Einigung zwischen den Parteien wurde die zur Verhandlung anstehende einstweilige Verfügung aufgehoben.

„Das Ergebnis ermöglicht Iglo nun eine schnelle, freiwillige Einführung des Nutri-Scores auf den Verpackungen im Supermarkt“, so Antje Schubert, Vorsitzende der Geschäftsführung von Iglo Deutschland. „Diese wird auch andere Unternehmen motivieren, Verbrauchern eine schnelle, unabhängige und leicht verständliche Orientierung hinsichtlich des Nährwertprofils von verarbeiteten Lebensmitteln zu geben.” Wichtig sei dennoch, dass die Politik unverzüglich die formale Notifizierung bei der EU-Kommission einleitet und eine nationale Vorschrift in Kraft gesetzt wird, sagte sie. Nutri-Score liefere Unternehmen einen Anreiz, die Rezepturen zu verbessern und sei damit ein wichtiger Beitrag für die Reduktionsstrategie des Bundesernährungsministeriums. Das Unternehmen plant, dass erste eigene Produkte mit der Nutri-Score Kennzeichnung spätestens im Februar 2020 im Handel anzubieten.

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