Kaffee zum Mitnehmen ohne Deckel

Kaufland verkauft seine Kaffeebecher der Eigenmarke K-to-go ab jetzt ohne Plastikdeckel. Stattdessen hat das Unternehmen eine Trinköffnung im Aluverschluss des Bechers integriert.

„Wir verfolgen ständig das Ziel, den Kunststoffverbrauch zu reduzieren“, erklärt Lavinia Kochanski, Leiterin Nachhaltigkeit, bei Kaufland. „Nach der Einsparung der Folie bei den Salatgurken haben wir nun den Plastikdeckel verbannt.“ Die To-go-Becher stehen grundsätzlich in der öffentlichen Kritik, auch das Bundesumweltministerium verweist auf das Problem, dass durch Mitnahme-Becher viel Abfall in öffentlichen Räumen entstehe. 18 Prozent der gesamten deutschen Kunststoffabfälle im Jahr 2017 gingen auf To-go-Becher zurück. In Deutschland werden nach Angaben des Bundesumweltministeriums stündlich rund 140.000 To-go-Becher verbraucht. Eine repräsentative Studie der Marktforschungsgesellschaft TNS Emnid ergab, dass allein in Berlin jeden Tag etwa 460.000 solcher Becher genutzt werden.

Kaufland sieht sich auch weiter in der Verantwortung, Plastik zu reduzieren. Im September dieses Jahres will das Unternehmen das Einweggeschirr aus dem Sortiment nehmen. Kaufland ist Teil der Schwarz Gruppe, zu der auch Lidl gehört. Die Gruppe hat mit „REset Plastic“ eine ganzheitliche, internationale Strategie entwickelt, die sich in fünf Handlungsfelder gliedert: Vermeidung, Design, Recycling, Beseitigung sowie Innovation und Aufklärung. Damit wird die Vision „Weniger Plastik – geschlossene Kreisläufe“ Wirklichkeit.

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