Ansätze für Reusable Packaging

Eine Verpackung sollte so gestaltet werden, dass sie wiederverwendet werden kann: Der Re-Use-Ansatz ist Thema einer Podiumsdiskussion auf der FACHPACK. „Packaging Future und Sustainability: Re-Use als Erfolgskonzept für Nachhaltigkeit Ideen, Konzepte und Best Practice“ lautet das Thema eines PACKBOX-Vortrags.

Das Mehrwegsystem kennen deutsche Verbraucher bei Getränken und Joghurt-Gläsern seit Jahrzehnten: Nahrungsmittel werden in eine Flasche abgefüllt, transportiert und konsumiert. Dann geht die Flasche oder das Glas wieder über den Händler zum Abfüller zurück, wird gereinigt und es geht wieder von vorne los. Aber funktioniert alles so reibungslos, wie es auf den ersten Blick klingt und was bedeutet es für die Umweltbilanz?

Diese Frage möchte Peter Désilets, Geschäftsführer der neuen Unit Pacoon Sustainability Concepts GmbH der Pacoon, Designagentur für nachhaltige Verpackungen, auf der PACKBOX am ersten Messetag der FACHPACK, 28. September, von 14 bis 16 Uhr, zusammen mit neuen und etablierten Anbietern stellvertretend für viele neue Lösungsansätze präsentieren und diskutieren.

„In Zeiten von Umwelt- und Klimaschutz, „Plastic free“ und Unverpackt-Läden wird ein gutes System gebraucht, welches die grundlegenden Anforderungen an Produktschutz-, Transport- und Kommunikationsfunktionen erfüllt. Dabei muss die Handhabung für den Verbraucher und auch die Rückführung und Reinigung möglichst einfach sein und eine dauerhafte Nutzung beziehungsweise Umlaufzahl ist das wichtigste Kriterium für die positive CO2-Reduktion“, so Désilets.

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Anika Oppermann von The-Reuse-Project berät Unternehmen, die sich für diese Alternative zu Single Use-Verpackungen interessieren. Juliane Spieker ist Mitgründerin von Pfabò, einem System von modulfähigen Pfandboxen. Iris Vilsmaier hat kürzlich das Unternehmen Circujar GmbH gegründet, eigene Glasbehälter entwickelt, die für Suppen, Soßen und auch andere Produkte dienen sollen – auch für Abfüller von vorverpackten Waren im Supermarktregal. Daniel Weber von Eatainable, einem Mehrweg-System für die Gastronomie, das von der Rieber GmbH seit einiger Zeit erfolgreich eingesetzt wird, wird ebenfalls seine Erfahrungen präsentieren.

Im Anschluss an die Vorträge möchte Peter Désilets in einer Podiumsdiskussion mit den Referenten die Voraussetzungen und Hürden erörtern, die für ein flächendeckendes Mehrwegsystem für möglichst viele Produkte geschaffen beziehungsweise behoben werden müssen.

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