30 Millionen Kunststoffhüllen weniger

Mit einem neuen Verpackungssystem für das Bekleidungssortiment setzt Tchibo vor allem auf Pappe und Altpapier. Das System, an dem jahrelang getüftelt wurde, ist schon zum Patent angemeldet – und bringt Tchibo den eigenen Nachhaltigkeitszielen ein gutes Stück näher.

Möglichst plastikfrei sollte die Verpackungslösung sein, aber auch genügend Schutz bieten. Wenig Material sollte die Lösung verbrauchen und doch sollten noch alle wichtigen Informationen auf dem Produkt ihren Platz finden. Nach viel Ausprobieren hat Tchibo nun ein neues Verpackungskonzept vorgestellt: Eine vorgefertigte Pappbanderole wird von unten um die Textilien gefaltet, ein Pappeinleger in Bügelform dient der Stabilisation. Ganz ohne Plastik kommt das System noch nicht aus. Die Aufhängung, die das Konstrukt zusammenhält, ist noch aus recyceltem Plastik. Sie soll aber bis Ende des Jahres durch eine Altpapier-Lösung ersetzt werden, heißt es von Tchibo.

Zum Patent angemeldet
Die neue Verpackung ist den Angaben zufolge ein bisher weltweit einmaliges Konzept, das zum Patent angemeldet ist. In den Filialen, in den Supermarktdepots und im Online-Shop soll es keine Plastikverpackungen für neue Textilien mehr geben. Damit will Tchibo 30 Millionen Plastikverpackungen und weitere 60 Millionen Transportverpackungen einsparen. Ausgenommen sind vorerst Schmuck und Produkte mit empfindlichen Oberflächen. Für Tchibo ist das neue Konzept ein wichtiger Meilenstein in der Nachhaltigkeitsstrategie. Anfang des Jahres hat Tchibo bereits fast sämtliche sogenannte Hartwaren von den Plastikverpackungen befreit, also zum Beispiel Küchenutensilien und Spielsachen.

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