Nachhaltige und flexible Verpackungen für Ernährungstrends

Der Food-Markt durchläuft einschneidende Veränderungen. Die Konsumenten werden bewusster und verlangen nach lokal produzierten Nahrungsmitteln, individuell auf ihre Bedürfnisse abgestimmten Esswaren und Alternativen zu herkömmlichen Fleischprodukten. Das stellt neue Anforderungen an die Verpackungen.

Zahlreiche Startups und etablierte Lebensmittelhersteller buhlen mit pflanzlichen Fleischersatzprodukten und In-vitro-Fleisch um die Gunst der Konsumenten, die weniger oder gar kein Fleisch mehr essen möchten. Kein Wunder: Mehr als die Hälfte der Deutschen isst laut einer Forsa-Studie an drei oder mehr Tagen pro Woche kein Fleisch mehr. In den USA nimmt der Fleischkonsum gemäss Statistiken des U.S. Department of Agriculture zurück. Immer mehr Menschen wollen sich nachhaltiger, ökologischer, gesünder und respektvoller ernähren. Flexitarier verzichten nicht vollständig auf das Konsumieren von Fleisch, tun es aber weniger und bewusster.

Schale aus Zuckerrohr (Bagasse), Deckel aus rPET und bedruckte Banderole aus Papier
Schale aus Zuckerrohr (Bagasse), Deckel aus rPET und bedruckte Banderole aus Papier

Damit diese innovativen neuen Produkte den Weg zu den Käufern finden, muss auch die Verpackung passen: Sie soll nicht nur die Aufmerksamkeit der Konsumenten auf sich lenken, sondern sie auch nach einer näheren Betrachtung dazu bewegen, das Produkt zu kaufen. Die Konsumenten sehen das Produkt und die Verpackung als Einheit. Ein hochwertiges, nachhaltig produziertes und gesundes Produkt ist in einer billigen, unpraktischen oder offensichtlich umweltschädlichen Verpackung falsch aufgehoben. Je nach Produkt sorgen Schalen mit Schutzatmosphäre (MAP-Verpackungen), Skin-Verpackungen oder Schrumpfbeutel als Primärverpackung für eine längere Haltbarkeit und damit weniger Foodwaste.

Als Verpackungsmaterial kommen hier zwar immer dünnere, aber häufig konventionelle Kunststoffe zum Einsatz. Gleichwertige Alternativen wären hier Folien aus erneuerbaren Rohstoffen wie Mais oder Zuckerrüben: Die sind gemäss einer kürzlich vom Management Center Innsbruck (MCI) veröffentlichten Studie zu MAP-Verpackungen genau gleich leistungsfähig. Damit das verwendete Verpackungsmaterial – ob konventionell oder biobasiert – aber in den dafür vorgesehenen Kreislauf zurückgelangt, braucht es vor allem zwei Dinge: Gut informierte Kunden (z.B. durch eine klare Kommunikation auf der Verpackung) und eine Kombinationsverpackung, die sich mühelos in ihre Einzelteile zerlegen lässt (z.B. in die Skinfolie aus Polypropylen und die Banderole aus Papier).

Fleischersatzprodukte verpackt in Schalen aus konventionellem und biobasiertem Kunsstoff mit Banderolen aus Papier
Fleischersatzprodukte verpackt in Schalen aus konventionellem und biobasiertem Kunsstoff mit Banderolen aus Papier

Wissen, woher das Fleisch und die Bohnen kommen

Jeder fünfte Schweizer Bauernbetrieb hat im Jahr 2019 einen Hofladen betrieben. 2009 war es noch jeder achte. Produzenten von Obst, Gemüse oder Fleisch fangen an, Lieferdienste auf die Beine zu stellen – immer häufiger auch mit anderen Bauern zusammen, um das Sortiment zu verbreitern und die Lieferungen zu optimieren. Die Corona-Situation sorgt auch hier für einen zusätzlichen und voraussichtlich nachhaltigen Schub. Es findet eine Professionalisierung und Transformation der Hofläden statt.

Auch Einzelhändler springen auf den Zug auf und bieten ihren Kunden immer mehr lokal produzierte Nahrungsmittel an: Der Konsument möchte wissen, vom welchem Bauern die angebotenen Äpfel stammen und wie weit ihre Reise vom Baum bis ins Verkaufsregal war. Konsumenten, die ihre Kaufentscheide davon abhängig machen, wo und wie Nahrungsmittel produziert werden, achten in aller Regel auch auf die Umweltverträglichkeit der Verpackung. Gleichzeitig steigen mit der Professionalisierung und dem Erschliessen neuer Geschäftsmodelle durch die Produzenten auch die Anforderungen an Hygiene, Haltbarkeit und Deklaration der Lebensmittel. Einfach so unverpackt ist damit auf einmal keine Option mehr.

Für viele Arten von Obst und Gemüse bieten sich umweltschonende, unbedruckte Schalen aus Karton, Graspapier oder recyceltem PET (rPET) an. Flexible, bedruckte und beliebig breite Banderolen aus Papier übernehmen das Branding und sorgen dafür, dass die Produkte in der Schale bleiben. Neue Technologien wie das Beschichten von Obst und Gemüse mit einer pflanzlichen Schutzhülle von Apeel Sciences, um die Haltbarkeit zu verlängern oder das Aufbringen von Logos und anderen Informationen mit einem Laser können für gewisse Produkte ebenfalls Sinn machen – sie sorgen dafür, dass überhaupt keine Verpackung mehr gebraucht wird.

Eine bedruckte Banderole aus Papier hält die Schale aus rPET zusammen und übernimmt die Rolle des Informationsträgers
Eine bedruckte Banderole aus Papier hält die Schale aus rPET zusammen und übernimmt die Rolle des Informationsträgers

Individualisierte Lebensmittel, individualisierte Verpackung

Kunden von MunchFit aus London entscheiden sich für einen auf ihre persönlichen Bedürfnisse zugeschnittenen Mahlzeiten-Plan und erhalten die fixfertig zubereiteten Gerichte nach Hause geliefert. Aktuell besteht die Auswahl aus vier verschiedenen Linien mit jeweils täglich wechselnden Menüs. Der Spezialist für Fitness-Ernährung produziert bereits hunderttausende von Mahlzeiten pro Jahr und will weiter wachsen und individualisieren. Auch hier spielt die Umweltverträglichkeit der Verpackung natürlich eine grosse Rolle. Die Verpackung muss aber noch etwas anderes sein: skalierbar.

MunchFit steht stellvertretend für hunderte von kleineren und grösseren Unternehmen, die immer mehr individuell auf die Bedürfnisse ihrer Kunden abgestimmte Nahrungsmittel produzieren. Eine mit neuen Ideen mitwachsende und flexible Verpackung ist ein entscheidender Erfolgsfaktor. Kombinationsverpackungen bieten genau das: Als Primärverpackung kommen je nach Produkt unterschiedlich grosse, unbedruckte Schalen aus unterschiedlichem Material wie Zuckerrohr (Bagasse) oder rPET zum Einsatz.

Obst und Gemüse verpackt in Banderolen aus Papier
Obst und Gemüse verpackt in Banderolen aus Papier

Individuell bedruckte Banderolen aus Papier oder Folie übernehmen gleich mehrere Rollen: Sie übernehmen das Branding, informieren die Konsumenten über Zusammensetzung und Haltbarkeit sowie halten die Schalen fest verschlossen. Da Banderolen ohne Leim auskommen, können sie mühelos von Hand geöffnet und von der restlichen Verpackung getrennt und entsorgt respektive dem richtigen Kreislauf zugeführt werden.

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Sie haben das Produkt, wir wissen, wie es am besten verpackt wird. Unsere Verpackungslösungen sind skalierbar und decken Ihre aktuellen und zukünftigen Bedürfnisse ab. Besuchen Sie uns in unserem Solution Center, ats-tanner.comoder nehmen Sie Kontakt auf mit uns.

Variabel mit Inhaltsstoffen bedruckte Banderolen übernehmen bei MunchFit das Branding und die Rolle des Informationsträgers
Variabel mit Inhaltsstoffen bedruckte Banderolen übernehmen bei MunchFit das Branding und die Rolle des Informationsträgers

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