Mehrwegbehälter an der Frischetheke

Wären Sie bereit, für einen Einkauf an der Frischetheke einen eigenen Behälter mitzubringen? Diese Frage stellten Meinungsforscher verschiedenen Supermarkt-Kunden.

Bei Frischwaren müssen Supermärkte nicht unbedingt selbst eine umweltfreundliche Verpackung anbieten. Verbraucher in Deutschland weisen bereits eine hohe Bereitschaft auf, für den Einkauf an der Frischetheke selbst einen wiederverwendbaren Behälter von zu Hause mitzubringen. Das ergab eine repräsentative Befragung des Meinungsforschungsinstituts YouGov. Die Möglichkeit, für einen direkt im Supermarkt erhältlichen Mehrwegbehälter Pfand zu bezahlen, kommt hingegen weniger gut an. Vor allem Edeka-Kunden haben eine hohe Bereitschaft, einen eigenen Behälter mitzubringen. Das Pfandystem wird noch am ehesten von Rewe-Kunden akzeptiert. Kunden von Kaufland und real stehen beiden Optionen eher skeptisch gegenüber. Die Ergebnisse im Einzelnen: 73 Prozent aller Befragten wären bereit, einen eigenen Behälter mitzubringen, um zum Beispiel frische Wurst an der Fleischtheke zu kaufen. Bei den Edeka-Kunden sagten 78 Prozent, dass sie eine eigene Verpackung mitbringen würden. 74 Prozent der Rewe-Kunden, 71 Prozent der Kaufland-Kundschaft und 66 Prozent der real-Käufer wären ebenfalls bereit, ihren Behälter an der Frischetheke einzusetzen. Insgesamt 59 Prozent wären bereit, einen Mehrwegbehälter des Supermarkts gegen Pfand mitzunehmen. Bei den Rewe-Kunden äußerten sich 62 Prozent positiv über ein Pfandsystem an der Frischetheke.

Verschiedene Edeka-Märkte, Filialen von Rewe oder Tegut lassen bereits frische Waren in Mehrwegbehältern transportieren. Tegut-Kunden können ihre eigene Verpackung mitbringen.

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