Nachhaltigkeit der Verpackung beeinflusst die Kaufentscheidung

70 Prozent der Konsumenten treffen ihre Einkaufsentscheidung auch aufgrund der Nachhaltigkeit der Verpackung. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage. 

Laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Deutschen Verpackungsinstituts e. V. (dvi) kann die Nachhaltigkeit der Verpackung für den Kauf eines Produktes entscheidend sein. Fast 70 Prozent der Bundesbürger geben an, schon mindestens einmal auf den Kauf eines Produktes verzichtet zu haben, weil die Verpackung nicht nachhaltig genug war. Fast jeder Fünfte tut das regelmäßig.

Weitere Ergebnisse: 19,3 Prozent der Bundesbürger verzichten regelmäßig auf den Kauf von Produkten, die in ihren Augen nicht nachhaltig genug verpackt sind. 50,2 Prozent haben dies schon mindestens einmal getan.  30,5 Prozent geben an, dass für ihre Kaufentscheidung die Nachhaltigkeit der Verpackung keine Rolle spielt.
„Die aktuelle dvi‐Umfrage aus Anlass des 5. bundesweiten Tags der Verpackung zeigt, dass die Verpackung nicht nur eine zentrale Rolle beim Schutz von Produkten spielt, sondern auch für die Kaufentscheidung der Verbraucherinnen und Verbraucher von großer Wichtigkeit ist. Wir freuen uns als Netzwerk der Verpackungswirtschaft über das große Bewusstsein und das verantwortungsvolle Handeln der Bevölkerung. Auch unsere Branche hat die Zeichen der Zeit erkannt. Sie ist mit zahlreichen innovativen Lösungen auf dem richtigen Weg. Und sie trifft damit die Wünsche und Forderungen der Bevölkerung“, sagt Kim Cheng, Geschäftsführerin des dvi.

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„Es bewegt sich etwas. Nicht nur in der Diskussion rund um die Nachhaltigkeit von Verpackungen, sondern auch im Ergebnis. Die Branche verfolgt eine Reihe von Ansätzen, um Verpackungen nachhaltig zu gestalten und zu produzieren. Dazu gehören der Einsatz von Recyclingmaterial, die Reduktion von Verpackungsvolumen und Materialeinsatz, der Ersatz von Kunststoff durch andere Packstoffe, striktes „Design for Recycling“ zur vollständigen stofflichen Wiederverwertbarkeit gebrauchter Verpackungen und die Entwicklung neuer Packstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen, beispielsweise zur Kompostierung“, so Kim Cheng. Wie sehr das Thema nachhaltige Verpackungen im Fokus der Öffentlichkeit stehe, habe sie in der Diskussion um die in Folie verpackte Salatgurke bemerkt, sagte Cheng vor Vertretern der Fachpresse in Berlin bei der Pressekonferenz der FachPack. „Wir hatten zuvor noch nie so viele Anfragen wie zum Thema Salatgurke“, sagte Cheng. Das dvi ist das einzige Netzwerk der Verpackungswirtschaft, das Unternehmen aus allen Stufen der Wertschöpfungskette als Mitglieder vereint.

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