Tipps für Umgang mit Lebensmittelverpackungen

Es wird wärmer, der Umgang mit Lebensmitteln sollte im Haushalt überprüft werden. Wie geht man mit geöffneten Verpackungen um?

Zunächst einmal: Grundsätzlich sollten alle Lebensmittelverpackungen sicher sein. Es kann jedoch vorkommen, dass unerwünschte Stoffe aus Verpackungsmaterialien in Nahrungsmittel eindringen. Um dies zu verhindern, hat die Verbraucherzentrale Deutschland für den Einkauf und bei der Zubereitung von Lebensmitteln unter anderem folgende Tipps zusammengestellt:

  • Aufwendige Verpackungen mit wenig Inhalt, wie wenige Scheiben Wurst aufgefächert in einer Kunststoffverpackung oder einzeln verpackte Süßigkeiten, vermeiden. Denn je größer die Kontaktfläche zwischen Lebensmittel und Verpackung, umso höher ist auch das Risiko, dass unerwünschte Stoffe auf das Lebensmittel übergehen.
  • Verpackungen sind für den einmaligen Gebrauch gedacht. Benutzen Sie Joghurtbecher, Margarinedosen, Eisboxen oder sonstige Verpackungen nicht zum Einfrieren oder gar zum Erwärmen in der Mikrowelle. Füllen Sie auch keine heißen Speisereste ein.
  • Packungen, in denen sich Fleischsaft gesammelt hat, nicht kaufen, weil die Gefahr einer Verkeimung und des unerwünschten Stoffübergangs besteht.
  • Fleisch kann beim Einfrieren in der Verpackung vorzeitig ranzig werden. Frieren Sie es deshalb nicht direkt in der Schutzgasverpackung ein. Das Verpackungsmaterial und die Schutzgasmischung sind nicht für diesen Einsatzzweck gedacht.
  • Bereiten Sie Fertiggerichte besser in mikrowellengeeignetem Geschirr aus Glas oder Porzellan zu. Erhitzen Sie Produkte allenfalls in der Verpackung, wenn sie laut entsprechender Kennzeichnung ausdrücklich dafür geeignet ist. Dabei soll sowohl die entsprechende Wattzahl als auch die Erhitzungsdauer angegeben sein. Erhitzen erhöht nämlich das Risiko, dass unerwünschte Stoffe aus Verpackungen in das Lebensmittel übergehen.
  • Vermeiden Sie Verpackungen, die umfangreich bedruckt sind, und legen Sie keine Lebensmittel auf der Außenseite von bedruckten Verpackungen ab, zum Beispiel ein Gebäck auf der Bäckertüte. Bevorzugen Sie Produkte mit einem Innenbeutel.
  • Vermeiden Sie Recyclingkartons, die keine Barriere, wie beispielsweise einen Innenbeutel oder eine Beschichtung, aufweisen. Füllen Sie die Produkte im Haushalt um.
  • Bei Verpackungen aus Glas ist der Stoffübergang am geringsten.