Folienverpackung – weniger ist mehr!

Kaum ein Verpackungsmaterial hat derzeit ein größeres Image-Problem als Kunststoff. Dabei gibt es zahlreiche positive Beispiele für dessen Einsatz.

Die Öko-Diskussion um Mikroplastik und vermüllten Pazifik trifft die Hersteller von Kunststoffverpackungen seit geraumer Zeit mit voller Breitseite. Eine Argumentation pro Kunststoff, die bei Abfüllern, Handel und vor allem Verbrauchern dauerhaft verfangen könnte, wird noch gesucht. Schließlich ist dem Kunststoff von außen nicht anzusehen, wie schädlich oder nachhaltig er tatsächlich ist. Das Urteil ist als Vorurteil gefällt.

Auch mittelständische Familienunternehmen wie die Buergofol GmbH aus dem bayerischen Siegenburg schließen sich deswegen dem Appell zum Nachweis der Nachhaltigkeit an. In diesem Fall geht es um Co-Extrusionsfolien mit bis zu 14 Lagen. Dr. Kurt Stark, Director Business Development bei Buergofol, verweist auf die enormen Materialeinsparungen, die durch Folien möglich sind. Als Beispiel führt er 20 Kilogramm Fleisch an, das sich ohne weiteres in bis zu 200 g Folien verpacken lässt. „Mit sehr wenig Material kann sehr viel verpackt werden,“ sagt er. Und das sei auch nachhaltig, weil andere Materialien wesentlich mehr Ressourcen verbrauchen würden – gemeinhin zu Lasten der CO2-Bilanz. Aber das, so Stark, sei ein entscheidender Parameter der Umweltbelastung, der in der Diskussion um umweltfreundliche Verpackungen oft außer Acht gelassen wird.

Firmenchef Gregor Schleicher sieht Buergofol auf dem richtigen Weg: „Wir setzen auf Nachhaltigkeit durch Materialersparnis und viel Funktion“, erklärt er selbstbewusst. Sein Unternehmen versteht er dabei nicht als Partner für Commodity-Produkte, sondern als Partner für Industrie und Handel, wenn Problemlösungen für hochwertige Produkte in mittleren Auflagen gesucht werden, die von den Großen der Branche nicht bedient werden können. Zusätzlich setzt Schleicher auf das hohe Anwendungsverständnis von Buergofol für Folien und Schaumfolienlösungen.

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