Nachhaltigkeit ja, Preisanstieg nein

Fast alle Bundesbürger würden nachhaltige Verpackungen gerne nutzen. Einzige Einschränkung: Sie darf auf keinen Fall mehr Geld kosten als bisher.

Unter dem Titel „Verpackung im Fokus – Die Rolle von Circular Economy auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit“ hat PricewaterhouseCoopers eine Studie veröffentlicht. Dabei wurden 1.000 Verbraucher unter anderem zu ihrer Bereitschaft befragt, nachhaltige Verpackungen zu nutzen. Das Ergebnis ist eindeutig, 90 Prozent der Befragten antworteten mit Ja. Fragt man die Verbraucher jedoch, ob sie für diese innovativen Materialien auch mehr Geld auf den Tisch legen würden, ergibt sich ein ganz anderes Bild. Nur 23 Prozent stimmen zu. Sie würden Preiserhöhungen von durchschnittlich 16 Prozent in Kauf nehmen.

Im Gegensatz dazu stehen die Verbraucher einem Mehrwegsystem bei Versandverpackungen überwiegend positiv gegenüber. Immerhin 76,5 Prozent der Teilnehmer äußerten sich zustimmend. Überraschend ist auch, dass von dieser Personengruppe immerhin 70 Prozent bereit wären, dafür auch ein Pfand zu bezahlen. Gefragt nach der Höhe des Pfands, gehen die Antworten jedoch weit auseinander. 22 Prozent würden weniger als 1 Euro und 20 Prozent zwischen 1 und 2 Euro berappen. Immerhin jeder Zehnte wäre bereit, beispielsweise für eine stabile Transportbox 5 Euro oder mehr Pfand zu bezahlen.

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