Neue Bewertungsmethode für Ökodesign

„Made for Recycling“ heißt ein neues Prüfverfahren von Interseroh zur Bewertung der Recyclingfähigkeit von Verpackungen.

Als Anreiz für Verpackungsinverkehrbringer sieht das neue Verpackungsgesetz vor, dass die Systeme die Entsorgung recyclingfreundlicher Verpackungen rabattieren. Voraussetzung dafür ist allerdings eine entsprechende Bewertungsmethode, wobei es bislang keine bundeseinheitliche Methode gibt. Allerdings wird die Interseroh Dienstleistungs GmbH auf der kommenden Fachpack 2019 (Halle 9, Stand 9-126) ihr neues, eigenes Prüfverfahren für Verpackungen mit dem Namen „Made for Recycling“ vorstellen. Interseroh geht es dabei aber vor allem um die Optimierung der Recyclingfähigkeit von Verpackungen.

Gemeinsam mit dem bifa Umweltinstitut hat Interseroh laut eigener Angaben eine wissenschaftlich fundierte Bewertungsmethode entwickelt, welche die Recyclingfähigkeit von Verpackungen bemisst. Die Methodik wurde abschließend durch Experten des Fraunhofer-Instituts für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV überprüft. Im Zuge der Bewertung analysiert Interseroh, wie sich Packmittel bei der Sammlung, Sortierung und Verwertung verhalten. So können Schwachstellen und Verbesserungspotenziale für ein nachhaltiges Verpackungsdesign ermittelt werden.

In der Packmittelanalyse werden die Verpackungen nach acht Kriterien mit 0 – 20 Punkten bewertet. Auf dieser Basis lassen sich zudem konkrete Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der Recyclingfähigkeit geben. Die Kunden von Interseroh erhalten darüber hinaus ein Zertifikat. Verpackungen, die nach der standardisierten Bewertungsmethodik 18 oder mehr Punkte erhalten, heißt es, seien „sehr gut recyclingfähig“ und dürfen das Siegel „Made for Recycling“ tragen.

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