Metro reduziert Plastikanteil bei Verpackungen

Metro setzt in Deutschland auf nachhaltigere Verpackungen bei Eigenmarken: Die  Schnittkräuter-Artikel der Marke „Metro Chef“ kommen nun mit weniger oder ganz ohne Kunststoff aus. So will Metro jährlich mehr als 100 Tonnen Plastikmüll vermeiden, ohne Abstriche bei der Qualitätssicherung zu machen.

Bei frischen Küchenkräutern sind Verpackungen häufig noch aus Kunststoff. Metro hat nun in Zusammenarbeit mit den Lieferanten die Verpackungen der Eigenmarke „Metro Chef Schnittkräuter“ überarbeitet. Sie kommen seit Juni 2020 mit weniger Plastik aus. Die neuen Eigenmarken-Verpackungen bestehen nach Angaben des Großhandelsunternehmens überwiegend aus Papier, das aus nachhaltigem Anbau stammt und nach den FSC-Richtlinien zertifiziert ist. Die neu entwickelten Kresse-Schalen bestehen beispielsweise vollständig aus Papier.

Schutzfunktion beibehalten

Bei Verpackungen manch anderer Schnittkräuter lässt sich laut Metro der Einsatz von Kunststoffen aus Gründen der Qualitätssicherung nicht vermeiden. Bei diesen ist der Plastikanteil dann aber reduziert worden: In den Folien für Schnittlauch ist er zum Beispiel im Vergleich zur zuvor verwendeten Verpackung um 35 Prozent geringer. Zudem kommen die Schalen beim größten Teil  der Schnittkräuter mit einem vergleichsweise dünnen Plastikdeckel aus. Die neuen Trichtertüten für Bund-Kräuter wie Petersilie enthalten rund 65 Prozent weniger Plastik.

Wiederverschließbare Schalen

Neu eingeführt wurde darüber hinaus eine „Top-Seal-Lösung“, die es ermöglicht, Schalen mit Kräutern bis zu 100 Mal wieder zu verschließen. So will Metro auch einen Beitrag zur Reduzierung von Lebensmittelverschwendung leisten. Der bundesweiten Umstellung war zunächst ein Test im Rheinland vorausgegangen. Nach dem positiven Kundenfeedback wurde die Neuerung auf immer mehr Metro-Großmärkte ausgeweitet.

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