Ran an die Mozart-Kugeln

Der Süßwarenhersteller Reber setzt auf flexible Pick- and-Place-Roboter von Schubert.

Edle Confiserien wie die „Echten Reber Mozart-Kugeln“ verdienen eine ebenso edle Hülle. Seit vielen Jahren setzt das Traditionsunternehmen Reber dafür auf Verpackungsmaschinen von Schubert. Um die feinen Spezialitäten zukünftig noch effizienter in ihre vielfältigen Schachteln zu verpacken, wurden jetzt zwei neue TLM-Verpackungsmaschinen mit Pick and Place Robotern in die Produktion integriert. Die beiden Anlagen steigern die Verpackungsleistung um rund 30 Prozent, erklärt der Maschinenhersteller Schubert.

Zwei Verpackungsmaschinen in einer Anlage

Pro Tag verlassen eine halbe Million Mozart-Kugeln das Werk in Bad Reichenhall. Das Unternehmen wandte sich im Zuge einer umfangreichen Produktionsoptimierung erneut an Schubert, um eine leistungsstarke Verpackungsanlage in die Abläufe integrieren zu können. Mindestens zehn Jahre sollte die neue Anlage sämtliche aktuellen und kommenden Markttrends abdecken können und dabei eine hohe Maschinenverfügbarkeit sowie Ausfallsicherheit gewährleisten. Gleichzeitig wollte der Hersteller seine bisherigen hochwertigen und aus vielen Einzelteilen bestehenden Verpackungen der Mozart-Kugeln beibehalten, berichtet Schubert. Der Maschinenhersteller löste diese Anforderung durch sein modulares Maschinenkonzept mit einer individuellen, äußerst flexiblen Anlage aus zwei Verpackungsmaschinen – eine für die Primär- und eine für die Sekundärverpackung.

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Für die Primärverpackung wurde die Kombination aus einer Pickerlinie und einer Packstraße konstruiert. Werden sortenreine Formate verpackt, arbeitet die Pickerlinie. Sollen dagegen Mix-Schachteln verpackt werden, kommen die seitlichen Zuführbänder zum Einsatz, und die Anlage wird auf den Packstraßenbetrieb umgestellt. Für die Sekundärverpackung, also die Pralinenschachteln, nutzt Reber einen Schubert-Kartonierer. Er steht als separate Anlage in der Produktion, die aber direkt an die vorgeschaltete Pick-and-Place-Maschine von Schubert anschließt. Die befüllten Trays laufen je nach Format entweder in den neuen Kartonierer oder zu bereits vorhandenem Maschinenequipment. Durch die getrennten Anlagen, die auf verschiedene Weise in die gesamte Produktion eingebunden werden können, sei die Verfügbarkeit der Verpackungslösung insgesamt besonders hoch. „Denn Reber kann auf diese Weise nicht nur die aktuelle Produktpalette vollautomatisiert und produktionssicher verarbeiten, sondern auch gängige Sonderformate wie zum Beispiel Weihnachtseditionen oder alle zukünftigen Produkte und Formate“, heißt es.

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