Verpackungen, die besser verkaufen helfen

Verpackungen sollen nicht nur ihren Inhalt schützen, sondern auch Informationen bereitstellen und den Vertrieb unterstützen. Wie das Zusammenspiel bei einer innovativen Verpackung für komplexe HighTech funktioniert, zeigt das Beispiel der ifm-Unternehmensgruppe und Karl Knauer.

Für das Software- und Servicepaket „ifm moneo“ hat die ifm-Unternehmensgruppe schon Innovationspreise gewonnen. Das Toolkit ist für produzierende Unternehmen gedacht, die damit ihre Effizienz signifikant erhöhen können. Mit „ifm moneo“ können Daten von Sensoren ausgelesen und ausgewertet werden, die über Schnittstellen mit Datenverarbeitungssystemen und der Unternehmenssoftware verbunden sind – ein wertvolles Werkzeug für die Industrie 4.0, um Unternehmensprozesse digital nutzbar zu machen.

Für den Vertrieb von „ifm moneo“ hat Verpackungsspezialist Karl Knauer ein ebenfalls innovatives Demokit entwickelt, das den Vertrieb ankurbeln soll. Die ausgeklügelte Packaging-Konstruktion soll die komplexen und wertvollen Inhalte schützen, zugleich aber die anspruchsvolle Technologie prägnant präsentieren. Wie funktioniert die Messtechnologie? Wie funktioniert die Verbindung von Software und Sensorik? Wie funktioniert die technische Prüfung? Fragen wie diese kann das Demokit beantworten.

Großes Paket in kurzer Zeit geschnürt

Die „time to market“ war kurz: In nur knapp sechs Monaten Entwicklungs- und Produktionszeit haben die Packaging-Experten von Karl Knauer gemeinsam mit den Projektleitern der ifm-Unternehmensgruppe das anspruchsvolle Starterkit auf den Markt gebracht. Das „ifm moneo|starterkit“ ist eine komplexe Set-Verpackung mit insgesamt 13 Verpackungs-Komponenten inklusive versandfähiger Umverpackung. Sie besitzt mehrere speziell konstruierte Einlagen sowie Schaumstoffelemente, Klettverschluss und Tragegriff.

Die Verpackung ist ausgestattet mit einer präzise konstruierten Präsentationseinlage für die wertvollen Sensoren. Dank der Konzeption des Sets können sämtliche elektronischen Teile geordnet und optisch sowie didaktisch durchdacht präsentiert werden. Die besonders wertvollen Elemente im Wert von mehreren tausend Euro werden so fixiert und geschützt. Obendrein überzeugt das Verpackungsset durch einfachstes Handling sowohl für ifm, wo die Sets konfektioniert werden, als auch für die ifm-Außendienstmitarbeiter, die ihren Kunden mit dem Set die Technologie anschaulich demonstrieren können.

Versandfähigkeit inklusive

Eine besondere Herausforderung war der Postversand des Vertriebspakets auch wegen des hohen Gewichts – das schwerste Produkt, die Appliance, wiegt allein schon drei Kilogramm. Ein bloßer Karton wäre für ein solches Gewicht und den Postversand nicht ausreichend. Die Lösung brachte die Einlage aus Schaumstoff, die dem schweren Inhalt den erforderlichen Schutz bietet. Eine inkludierte Versandtasche rundet das Paket ab, unterstützt den Kundenservice und bietet zusätzliche Informationsfläche.

„Mit den Verpackungsexperten von Karl Knauer gelang es, ein sehr komplexes Produkt, angefangen von der Entwicklung bis zur marktfertigen Produktion, äußerst schnell umzusetzen, von der Idee bis zur fertigen Lösung benötigten wir knapp sechs Monate“, lobt Christoph Schneider von ifm die gute Zusammenarbeit. „Aufgrund der langjährigen Erfahrung unseres spezialisierten Entwicklungsteams und unserer herausragenden technischen Ausstattung können wir komplexe Packaging-Aufgaben ungewöhnlich schnell und zugleich anspruchsvoll lösen“, begründet Jürgen Knapps, Key Account Manager bei Karl Knauer das erfolgreiche Projekt.

„Die elektronische Industrie ist für uns ein sehr spannendes Geschäftsfeld, in dem wir in Zukunft deutlich aktiver sein werden. Marketingabteilungen und Verpackungseinkäufer erkennen immer mehr, welches Potenzial bezüglich Markenwirkung, Multifunktionalität und Effektivität in den Verpackungen steckt.“

 

 

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