Google mit Nachhaltigkeitsverpflichtungen

Die Alphabet-Tochter „Google Consumer Hardware“ will ihre Produkte bis 2020 klimaneutral versenden und ab 2022 mehr recycelte Materialien verbauen.

Mehr und mehr Unternehmen verpflichten sich öffentlich zu  Nachhaltigkeit – so auch Googles Geschäftsbereich „Consumer Hardware“, der Produkte wie Pixel-Telefone und die intelligenten Lautsprecher Google Home Mini (siehe Foto) herstellt. „Der Bau und die Übergabe dieser Geräte an unsere Kunden“, sagt Anna Meegan, Leiterin Nachhaltigkeit, Consumer Hardware, „sind jedoch sehr ressourcenintensiv, und die Entsorgung unserer alten Elektronik kann zu erheblichem Abfall führen.“

Meegan bezeichnet es als ihre Aufgabe, Nachhaltigkeit in Google-Produkte, Abläufe und Gemeinschaften zu integrieren. „Es ist ein ständiges Bestreben“, erklärt sie, „Nachhaltigkeit von Anfang an zu gestalten und in den gesamten Produktentwicklungsprozess und in unsere gesamten Abläufe einzubetten.“ Damit man diesen Zielen näher kommt, hat sich Google Consumer Hardware konkrete Nachhaltigkeitsverpflichtungen für Hardware und Services auferlegt.

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So will man bis 2020 100 Prozent aller Sendungen von oder zu Kunden klimaneutral abwickeln. Ab 2022 sollen zudem 100 Prozent der Made-by-Google-Produkte recycelte Materialien enthalten, wobei das Ziel ist, den Anteil dieser Materialien sukzessive zu erhöhen. Diese Verpflichtungen werden als Weiterentwicklung bereits erreichter Ziele im Bereich Nachhaltigkeit verstanden: Bereits von 2017 bis 2018 habe man, heißt es, die CO2-Emissionen für den Produktversand um 40 Prozent verringert, und seit 2018 veröffentlicht Google Produktumweltberichte.