Blick in die virtuelle Zukunft

Für viele gilt Virtual Reality noch immer als reine Fiktion. Tatsächlich ist sie jedoch schon längst in der Gegenwart angekommen.

Wird mit Augmented Reality (AR) die menschliche Realität erweitert, so wird sie mit Virtual Reality (VR) vollkommen verändert. Mittels einer als Monitor fungierenden Brille tritt der Nutzer in eine visuell hermetisch abgeschlossene künstlich erzeugte (ergo: virtuelle) Bilderwelt. Für unsere durch Seherfahrungen dominierte Wahrnehmung ist das eine überwältigende Erfahrung. Die Perspektive ändert sich mit jeder Drehung des Kopfes, mit jeder Neigung. Obgleich die Menschen sich des artifiziellen Charakters der Bilder bewusst sind – die Auflösung ist bei weitem noch nicht überzeugend -, nehmen wir gleichwohl die virtuellen Realitäten an.

So lassen sich mit digitaler Hilfe Versuchsreihen einrichten, in denen Ladengeschäfte, Regalanordnungen und eben die Präsentation unterschiedlicher Verpackungen auch in Variationen getestet werden können, ohne dass es physischer Bauten und damit einhergehender entsprechend aufwendiger Umbauten bedarf. Verpackungstests lassen sich so durchführen, ebenso lässt sich das Verhalten des Kunden am virtuellen Point of Sale beobachten:  Ein Konsument betritt einen virtuellen Supermarkt, orientiert sich, sieht Regale, geht auf eines zu und greift dort nach einem bestimmten Artikel in einer bestimmten Verpackung.  Je nach Ziel und Verlauf deratiger „Testkäufe“ können die Platzierung der Produkte und die Gestaltung der Verpackung verändert werden.  So kann sehr effizient die ideale Verpackung definiert werden.

Thimm Group GmbH + Co. KG aus Northeim nutzt VR für Wartungen der Digitaldruckmaschinen. Michael Weber, Leiter Corporate Marketing beim international tätigen Anbieter von Transport- und Verkaufsverpackungen aus Wellpappe, hat das Vorgehen erläutert: „Die Servicetechniker unseres Maschinenherstellers HP sitzen in Amerika. Unsere Maschinen stehen in Europa. Um Ausfallzeiten bei Wartungen zu minimieren, nutzen unsere Produktionsmitarbeiter eine Virtual-Reality-Brille. Dadurch können die Servicetechniker von HP unsere Maschinen live sehen. In der Brille selbst werden unseren Mitarbeitern die zu erledigenden Arbeitsschritte angezeigt. Beispielsweise, welches Teil aus dem Lager entnommen und an welcher Stelle in der Maschine eingebaut werden muss. Eine enorme Zeitersparnis für uns und damit auch für unsere Kunden!“

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