Lego reduziert Plastikverpackungen

Die dänische Lego-Gruppe plant, Einweg-Plastiktüten schrittweise abzuschaffen. Außerdem hat das Unternehmen angekündigt, innerhalb von drei Jahren bis zu 400 Millionen US-Dollar in Initiativen für Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung zu investieren.

Einweg-Plastiktüten, die in Lego-Kisten zum Verpacken der losen Steine verwendet werden, sollen schrittweise abgeschafft werden. Ab 2021 werden vom Forest Stewardship Council zertifizierte recycelbare Papiertüten als Alternative erprobt. „Wir haben viele Briefe von Kindern erhalten, in denen sie uns bitten, Einwegverpackungen aus Plastik zu entfernen“, sagte Niels B. Christiansen, CEO der Lego-Gruppe. „Wir haben schon seit einiger Zeit nach Alternativen gesucht, und die Leidenschaft und die Ideen der Kinder haben uns dazu inspiriert, mit der Veränderung zu beginnen.“

Zahlreiche Prototypen getestet

Gleichzeitig betonte das Unternehmen, die Abkehr von der bisherigen Verpackung sei keine einfache Aufgabe und werde Zeit in Anspruch nehmen. Denn das neue Material müsse haltbar und leicht sein, solle zudem das Bau-Erlebnis verbessern. Lego hat inzwischen mehrere Prototypen ausprobiert, die aus einer Reihe verschiedener nachhaltiger Materialien hergestellt wurden. Den Kindern gefielen demnach vor allem die Papiertüten, die 2021 getestet werden sollen.

„Als ein Unternehmen, das Kinder als Vorbilder betrachtet, lassen wir uns von den Millionen von Kindern inspirieren, die dringendere Maßnahmen gegen den Klimawandel gefordert haben“, sagte Christiansen. „Wir werden uns verstärkt darum bemühen, unsere Ressourcen, Netzwerke, Fachkenntnisse und Plattformen zu nutzen, um etwas Positives zu bewirken”.

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