Unilever will Plastik radikal reduzieren

700.000 Tonnen Kunststoff verwendet das Konsumgüterunternehmen Unilever jährlich für die Verpackung seiner Produkte weltweit. Unilever hat sich jetzt ein neues Ziel gesetzt, um die Plastikflut zu bekämpfen.

Unilever, Inhaber der Marken wie Dove, Ben & Jerry’s, Lipton oder Omo, hat ein neues ehrgeiziges Projekt angekündigt: Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, den Plastikabfall zu reduzieren und den Aufbau einer Kreislaufwirtschaft für Kunststoffe zu unterstützen. Bis 2025 sollen die verwendete Menge an Neuplastik halbiert und somit 350.000 Tonnen weniger Neuplastik für Verpackungen eingesetzt werden. Insgesamt 100.000 Tonnen Reduktion sollen durch die absolute Einsparung von Neuplastik erzielt werden. Demzufolge ist Unilever nach eigenen Angaben der erste große, globale Markenartikelhersteller, der sich zu einer absoluten Reduzierung des Plastiks in seiner gesamten Produktpalette verpflichtet. Erreicht werden soll dies durch die Einführung von wiederbefüllbaren oder wiederverwertbaren Verpackungen beziehungsweise Produkten, die ganz ohne Kunststoffverpackungen auskommen. Die verbleibenden Einsparungen sollen durch die Verwendung von Post-Consumer-Rezyklat (PCR) erzielt werden – also recyceltes Plastik aus Kunststoffabfällen, die bei Verbrauchern anfallen.

Alan Jope, CEO bei Unilever, erklärte: „Wir können nur die Plastikabfälle reduzieren, indem wir schnell handeln und radikale Maßnahmen ergreifen, die den gesamten Anwendungszyklus des Plastiks betreffen. Hierfür müssen wir zunächst den Plastikgebrauch reduzieren und anschließend sicherstellen, dass zunehmend mehr recyceltes Plastik verwendet wird. Wir werden uns auch dafür einsetzen, dass in Zukunft alle unsere Plastikverpackungen wiederverwendbar, recycelbar und biologisch abbaubar sind. Dies verlangt einen Umdenkprozess hinsichtlich unserer Verpackungen und Produkte. Es erfordert die Einführung neuer und innovativer Verpackungsmaterialien und der entsprechenden Geschäftsmodelle – wie die wiederverwendbaren und nachfüllbaren Formate –, und zwar mit einer noch nie gesehenen Geschwindigkeit und Intensität.“

 

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