Anzeige: Nachhaltigkeit To Go

Die Verpackungsindustrie als Treiber der Kreislaufwirtschaft. Verpackungen zu optimieren, bedeutet das Klima zu schützen. Als erstes Verpackungsunternehmen der Welt hat DS Smith einen konkreten Rahmen mit standardisierten und messbaren Kategorien geschaffen, der Unternehmen einen noch nie dagewesenen Überblick über den Stand der Kreislauffähigkeit ihrer Verpackungslösungen gibt.

Dem Klimawandel kann nur mit einem Strukturwandel begegnet werden. Für die Schaffung einer effektiven Kreislaufwirtschaft ist die Verpackungsbranche ein ausschlaggebender Akteur. Um Unternehmen eine möglichst anschauliche Bewertungsmatrix über die Kreislauffähigkeit ihrer Verpackungslösungen an die Hand zu geben, hat DS Smith in Zusammenarbeit mit der Ellen MacArthur Foundation die Kreislauf-Design-Messgrößen entwickelt. Aufgeteilt in acht Messgrößen untersuchen diese standardisiert und quantifizierbar unterschiedliche Aspekte der Verpackungslösung auf ihre Nachhaltigkeit und Kreislauffähigkeit. Zusammen mit den Design-Experten von DS Smith können Unternehmen so existierende Verpackungen bewerten und neu zu entwickelnde Verpackungen optimieren.

DS-Smith-Dom-Titan-Scorecard-CDM

Die Kreislauf-Design-Messgrößen stellen bei Dom-Titan sicher, dass alle Aspekte der Verpackung optimal aufeinander abgestimmt sind
[Quelle: DS Smith]

Analysieren, um zu optimieren

Den Ausgangspunkt bildet eine Analyse der Lieferkette. Die Messgröße „Optimierte Lieferkette“ wertet aus, wie gut eine Verpackung an ihre individuelle Lieferkette angepasst ist. Dabei wird geprüft, welche Anforderungen das Produkt an die Verpackung stellt und welche Bedingungen die Lieferwege vorgeben. Daraus ergibt sich die optimal an diese Prozesse angepasste Größe, Form und Materialzusammensetzung.

Ist die Analyse durchgeführt, geht es um das Material – das bekannteste Nachhaltigkeitsmerkmal bei Verpackungen. Allerdings genügt es nicht, einfach von Plastik auf leichter recycelbare Wellpappe umzusteigen. Während die Messgröße „Recycelbar“ dazu dient, nicht wiederverwendbare Bestandteile zu identifizieren, bestimmt „Planet schützen“, welche Anteile des Designs in der Umwelt nicht natürlich abbaubar sind. Beide Kategorien sind Indikatoren für Optimierungspotentiale und die Designer von DS Smith können hier nachhaltigere Alternativen anbieten.

Um den Kreislauf zu schließen, untersuchen die Messgröße „Recyceltes Material“, welcher Anteil der Verpackung selbst recycelt wurde, und „Wiederverwendbar“, wie viel von ihr wiederverwendet werden kann. In der Herstellung entstehende Produktionsabfälle werden in „Materialverwendung“ beleuchtet. Hier geht es vornehmlich um überschüssiges Material, das im Stanzprozess anfällt, und darum, wie der Hersteller dieses möglichst vollständig zurückgewinnen und recyceln kann.

Nachhaltigkeit hört nicht am Fabriktor auf

Mit Blick auf das große Ganze bewertet DS Smith in der Messgröße „Erneuerbare Materialquelle“ welcher Anteil der aufgebrachten Energie in der Produktion aus erneuerbaren Quellen stammt. Einbezogen werden dabei alle Komponenten: Alles, was nicht aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt wird, mindert die Nachhaltigkeitsbewertung. Die Messgröße „CO2-Fußabdruck“ überwacht darüber hinaus die erzeugten Emissionen – auch außerhalb des Werksgeländes. Ziel ist es, den Wert der CO2-Emissionen einer Verpackungslösung zu bemessen, von den Rohstoffen über die Herstellungsprozesse bis zum Ende ihrer Lebensdauer, wenn sie sich zersetzt.

Durch die Einbeziehung der Messgrößen in den Designprozess konnten bei Verpackungen der Firma Dom-Titan knapp 2 Tonnen Styropor pro Jahr eingespart werden
[Quelle: DS Smith]

Rund zwei Tonnen Styropor einsparen

Ein Praxisbeispiel für die Anwendung der Kreislauf-Design-Messgrößen bietet das Unternehmen Dom-Titan. Der Hersteller von mechanischen Sicherheitsvorrichtungen für Türen und Schlösser hat seine Verpackungslösungen anhand der Kreislauf-Design-Messgrößen optimiert. Mit der Auswertung der Messgrößen „Planet schützen“ und „Recycelbar“ konnte DS Smith dem Unternehmen dazu verhelfen 1,7 Tonnen Styropor pro Jahr einzusparen, indem es das bis dato bei Dom-Titan verwendete Styroporfüllmaterial durch ein vollständig recycelbares Wellpapppolster ersetzte. Darüber hinaus optimierte DS Smith die Paletten-Beladung und reduzierte so den CO2-Fußabdruck von Dom-Titan entlang der gesamten Lieferkette um 20 Prozent.

Das immense Potential des Unsichtbaren

Während bei der eigenen Produktion bereits auf den Einsatz von erneuerbaren Energien und nachhaltig erzeugten Ressourcen geachtet wird, sind diese Aspekte bei der Wahl der Verpackung des Endproduktes oft zweitrangig. Die Verpackung darf in diesem Prozess jedoch nicht außen vor sein. Sie muss ganzheitlich um das Thema Nachhaltigkeit herum geplant werden und dieses in allen Aspekten widerspiegeln, um wirklichen Wandel zu bewirken. Da mehr als 80 Prozent der Umweltauswirkungen eines Produkts auf die Designphase zurückzuführen sind, ermöglichen die Kreislauf-Design-Messgrößen Unternehmen den Vergleich von Designlösungen. Auf diese Weise tragen die Messgrößen dazu bei, Abfall und Umweltverschmutzung zu reduzieren und Materialien und Produkte länger im Gebrauch zu halten. Dies erhöht nicht nur die ökologische Nachhaltigkeit, sondern macht auch den gesamten Lieferzyklus effizienter und bietet letztlich Kunden ein besseres Erlebnis.

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Uwe Väth ist Managing Director bei DS Smith Packaging und zuständig für Deutschland und die Schweiz. DS Smith ist einer der weltweit führenden Anbieter von Wellpappverpackungen, mit Aktivitäten in den Bereichen Recycling und Papierherstellung. Fokussiert auf die Entwicklung von innovativen und nachhaltigen Display- und Verpackungslösungen, ist DS Smith in 34 Ländern aktiv und beschäftigt weltweit rund 30.000 Mitarbeiter. Im Bereich Verpackungen für Lebensmittel und Point of Sale Displaylösungen beliefert und berät das Unternehmen zahlreiche Markenhersteller entlang des gesamten Lieferkreislaufes.


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