Ammerländer mit nachhaltiger Kartonverpackung

Artgerechte Haltung der Kühe und eine nachhaltige Verpackung haben für die Molkerei Ammerland eG aus Wiefelstede-Dringenburg oberste Priorität.

Der Pure-Pak® Sense Karton mit Natural Brown Board basiert vollständig auf erneuerbaren Rohstoffen, denn auch das Polyethylen in Verschluss und Board ist holzbasiert; aus nordischen Wäldern stammend wird es hergestellt aus Tallöl, einem Rückstand der Zellstoff- und Papierherstellung. Dieser Getränkekarton ist damit die nachhaltigste Verpackung der Elopak-Gruppe, die als Systemlieferant für Kartonverpackungen im Markt bekannt ist. Im Vergleich zu herkömmlichen Milchkartons sei der CO2-Fußabdruck der neuen Verpackung um rund 38 Prozent reduziert, teilt die Molkerei mit.

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Die Ammerländer bauen bei der Verpackung auf zertifizierte Nachhaltigkeit: So trägt die ISCC-zertifizierte Verwendung von holzbasiertem Kunststoffmaterial zum Schutz natürlicher Ressourcen bei. Und das Material des Kartons stammt aus verantwortungsvoll bewirtschafteten Wäldern nach FSC-Standards. „Somit stammt nicht nur die Biomilch aus nachhaltiger Milchviehwirtschaft, sondern wird zudem in die bislang nachhaltigste Milchverpackung im Frischesegment abgefüllt“, so Dr. Lars Schildwach, Geschäftsleiter Vertrieb/Marketing bei der Molkerei Ammerland. „Dies ist unser nachhaltigstes Produkt, für das wir sogar unseren Markenauftritt angepasst haben – das Logo ziert eine natürlich grüne Banderole, die auch für weitere Bioprodukte zum Einsatz kommen soll“, betont er.

Die Ammerländer Biomilch wurde im Oktober 2018 eingeführt. Im Juli 2018 führte Ammerland zur Evaluierung verschiedener Verpackungsdesigns einen Konsumententest durch, in dem auch die Wahrnehmung und Akzeptanz des Natural Brown Boards im Vergleich zum weißen Duplex Board getestet wurde. Die Ergebnisse zeigten eine eindeutige Präferenz der Konsumenten für das Natural Board, da es Nachhaltigkeit und Natürlichkeit kommuniziere und gleichzeitig die Glaubwürdigkeit des Biomilch-Konzepts stärke.

Die Verbraucher sagten außerdem, dass die natürlich braune Verpackung viel einfacher als umweltfreundlich identifiziert werden könne. „Für das durch Plastik verursachte Müllproblem, besonders in den Weltmeeren, sind wir durch zahlreiche Medienberichte und Social Feeds sensibilisiert. Auf der einen Seite werden Plastiktüten und Strohhalme abgeschafft, auf der anderen Seite gibt es aber einen Trend zur PET-Flasche im Milchsegment“, so Swantje Harms, Brand Managerin der Molkerei Ammerland. „Hier wollen wir einen Schritt nach vorne machen, den Verbraucher für umweltfreundlichere Verpackungen sensibilisieren. Es ist zwar ein weiter Weg, doch umso wichtiger ist es, zu zeigen, dass es Alternativen gibt, und einen Anfang zu machen.“

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