Inhalator gewinnt Verpackungspreis

Boehringer Ingelheim gewinnt den Pharmapack Europe Eco Design Award 2020 für seinen Inhalatoren-Modell Respimat.

In Großbritannien müssen bis 2022 50 Prozent aller verschreibungspflichtigen Inhalatoren ein geringes Treibhauspotenzial (GWP) besitzen. Das Modell Respimat des Pharmaherstellers Boehringer Ingelheim setzt über seinen gesamten Lebenszyklus bereits jetzt 71 Prozent weniger CO2 frei als herkömmliche Inhalatoren. Unter anderem dafür wurde der wiederverwendbare Inhalator mit dem Eco Design Award 2020 der Pharmapack Europe ausgezeichnet.

Reduzierter Plastikabfall

Bis zu sechsmal können die Patienten neue Wirkstoffpatronen nachfüllen, ohne Einbußen bei Qualität oder Sprühkraft. Damit der Respimat nicht zu oft verwendet wird, besitzt er auf der Seite ein kleines Feld, in dem die Anzahl der eingesetzten Patronen abgehakt werden kann. Durch die Wiederverwendbarkeit des Inhalators fallen seitens des Endverbrauchers bei Verwendung mit mehreren Patronen bis zu 73 Prozent weniger Plastikmüll an. Bis 2025 sei es so möglich, 776,25 Tonnen Plastik und 14.300 Tonnen CO2-Emmissionen einzusparen.

Simone Schulz, Head of Factory Dortmund bei Boehringer Ingelheim zur Auszeichnung: „Wir freuen uns sehr, dass unser wiederverwendbarer Respimat® mit dem Pharmapack Eco-Design Award 2020 ausgezeichnet wurde. Inhalatoren sind für Menschen mit bestimmten Lungenerkrankungen wesentlicher Bestandteil des Krankheitsmanagements. Sie können jedoch unvorteilhafte Folgen für die Umwelt haben. Durch die Wiederverwendbarkeit hat der neue Respimat eine verbesserte Umweltbilanz. Der Respimat enthält außerdem kein Treibhausgas und hat dadurch einen wesentlich günstigeren CO2-Fußabdruck. Umweltschutz und die Förderung von Umweltbewusstsein werden bei Boehringer Ingelheim großgeschrieben. Wir berücksichtigen Prinzipien der Kreislaufwirtschaft bei allen zukünftigen Produktentwicklungen.“

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