Smarte Bienen und virtuelle Hasen

Ob Smarties, Wagner oder Nesquik: Nestlé nutzt verstärkt „Augmented Reality“, vor allem um Marken bei jüngeren Zielgruppen zu verankern. Dabei sind die Verpackungen ein wichtiger Kontaktpunkt für die Verbreitung der Inhalte.

Mit „Smart Bees“, einer Sonderedition der Marke „Smarties“, nutzt Nestlé im Zeitraum von April bis Juni 2020 einmal mehr Augmented Reality für das Marketing. Bei „Smart Bees“ lässt sich über einen QR-Code auf der Verpackung eine spezielle App abrufen, die Wissenswertes über Bienen interaktiv erschließt. Zudem zeigt die App, wie man sich für Bienen einsetzen kann.

Es gibt sogar eine Bauanleitung für ein Insektenhotel. „Wir wollen einen edukativen Mehrwert liefern und über die Wichtigkeit der Bienen in einer spielerischen Art und Weise aufklären“, betont Nora Bartha-Hecking, Sprecherin für Produkte und Marken bei Nestlé.

Zusätzliche Inhalte zugänglich machen

Als wichtiger Kontaktpunkt bei Aktionen wie diesen dient Nestlé die Verpackung. „Die Digitalisierung bietet die Möglichkeit, auf Verpackungen zusätzliche Inhalte anzubieten“, unterstreicht Bartha-Hecking. Man beobachte, dass es vor allem bei jüngeren Zielgruppen eine große Akzeptanz für Augmented-Reality-Inhalte gebe. „In der Online-Welt sind zudem Augmented-Reality-Filter ein großer Trend.“ Das gelte vor allem für Instagram. „Die Filter breiten sich aber auch auf Plattformen wie Facebook aus.“

„Witzige Selfie-Videos“

In Deutschland setzt Nestlé Augmented Reality schon bei verschiedenen Marken ein, bei Wagner beispielsweise, im Sortiment „Big City Pizza“. „Wagner ist der erste Pizzahersteller, der diese Technologie nutzt“, unterstreicht die Sprecherin. „Verbraucher können per Smartphone-Scan eines auf den Promo-Faltschachteln abgedruckten QR-Codes verschiedene Kamera-Filter aktivieren, um spannende Augmented-Reality-Spiele oder witzige Selfie-Videos zu erleben.“

Das Installieren einer separaten App sei nicht notwendig, die Filterfunktion könne bei Facebook und Instagram genutzt werden. Wer zum Beispiel den Code der „Big City Pizza London“ aufruft, kann am Buckingham Palast virtuell Wache schieben. Bei „Big City Pizza Boston“ lockt ein Basketballspiel.

Nesquik-Hase bei Instagram

Darüber hinaus wurden für die Marke Nesquik zwei AR-Filter auf Instagram eingerichtet. „Einer der beiden setzt den bekannten Nesquik-Hasen in Szene“, erläutert Bartha-Hecking. „Instagram-Nutzer können sich mit Hilfe des AR-Filters in den Nesquik-Hasen verwandeln. Die einzelnen Elemente sind auf die natürlichen Bewegungen des Users abgestimmt.“

Den Filter können gleichzeitig mehrere Personen nutzen. Ein zweiter Filter gibt die Möglichkeit, Fotos mit Farb-Overlays zu bearbeiten. „Beide Filter sind zeitlich unbegrenzt auf dem Nesquik-Instagram-Kanal verfügbar.“

 

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