Recycelbare und wiederverschließbare Käseverpackung

FrieslandCampina stellt nach eigenen Angaben als erstes Unternehmen der Milchwirtschaft seine wiederverschließbare Käseverpackung auf eine vollständig recycelbare, leichtere Variante um.

Mit der Umstellung auf recycelbare Verpackungen erreicht FrieslandCampina eine Reduzierung der Kunststoffmenge bei seiner meistverkauften Käseverpackung in Europa um weitere 30 Prozent. Das Unternehmen rechnet mit Einspar- und Wiederverwertungspotenzialen von mehr als 300.000 Kilogramm Kunststoff pro Jahr. Bisher hatte der Hersteller seinen Kunststoffbedarf um über 20 Prozent reduziert. Bis zum Jahr 2025 sollen sämtliche Verpackungen im Sinne einer konsequenten, ressourcenschonenden Kreislaufwirtschaft vollständig recycelbar sein, so das erklärte Ziel.

Werkstoff für Herstellung von Staubsaugern nutzbar

„Wiederverschließbare Verpackungen helfen einerseits dabei, den Käse zu schützen, seine Qualität sicherzustellen und die Lebensmittelverschwendung zu reduzieren. Andererseits arbeiten wir ständig an deren Optimierung im Sinne der Nachhaltigkeit, so auch an besseren Recyclingeigenschaften. Weniger Material einzusetzen, ist die offensichtlichste Möglichkeit, dieses Vorhaben umzusetzen. Dass es uns nun gelungen ist, den Kunststoffanteil unserer Käseverpackungen signifikant zu verringern und damit auch ihre Auswirkungen auf die Umwelt zu reduzieren, macht mich stolz”, erklärte Patrick van Baal, Global Director Packaging Development bei FrieslandCampina.  Die meisten Käseverpackungen sind aus mehreren Kunststoffarten und damit nicht recycelbar. “Wir haben jetzt eine Lösung gefunden: Unsere neuen Käseverpackungen bestehen aus Polypropylen, einem Werkstoff, der sich gut trennen, recyceln und zur Wiederverwertung nutzen lässt, beispielsweise zur Herstellung von Staubsaugern”, so van Baal.

FrieslandCampina setzt sich für durchdachte Recycling-Systeme und eine konsequente Kreislaufwirtschaft ein, um Kunststoffe als wertvolle Ressource möglichst lange in der Wertschöpfungskette zu halten und den ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Seine Zielsetzungen hat das internationale Molkereiunternehmen daher auch über internationale und nationale Vereinbarungen wie mit dem Plastic Pact und „The new plastics global commitment“ der Ellen MacArthur Foundation manifestiert.

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