Walmart will Plastikabfälle reduzieren

Auch in den USA ist Verpackungsmüll ein Thema für den Handel. Walmart hat jetzt eine Selbstverpflichtungs-Erklärung abgegeben.

Walmart will Kunststoffabfälle reduzieren und in den USA Markenanbieter dazu auffordern, ähnliche Verpackungsziele festzulegen. Walmarkt arbeitete mit Zulieferern zusammen, um die Nachhaltigkeit seiner Verpackungen für private Markenprodukte zu verbessern, teilt das Unternehmen mit. Schwerpunkt sei die Erhöhung der Recyclingfähigkeit und der Wiederverwertung der Kunden.

Walmart gab weiterhin bekannt, dass es mit seinen US-amerikanischen Markenanbietern unter anderem folgenden Verpflichtungen vereinbart: Bis zum Jahr 2025 nur noch recycelbare, wiederverwendbare oder industriell kompostierbare Verpackungen für private Marken einzusetzen, außerdem bis 2025 mindestens 20 Prozent recycelten Inhalt für Endverbraucher in Verpackungen für private Marken anzubieten sowie das nicht recycelbare Verpackungsmaterial PVC in der allgemeinen Warenverpackung bis 2020 zu beseitigen.

Das Unternehmen hat außerdem ein neues Recycling-Buch eingeführt, das Informationen für Unternehmen bereitstellt, die recycelbare Verpackungen und recycelte Inhaltsziele verfolgen. Das Recycling-Playbook gibt einen Überblick darüber, welche Art von Kunststoffverpackungen leichter recycelbar ist, und gibt Informationen zu Recyclingherausforderungen für bestimmte Verpackungsmaterialien. Diese neue Recyclinganleitung ist eine Ergänzung zu Walmarts bestehendem Playbook für nachhaltige Verpackungen, das Informationen zu bewährten Vorgehensweisen für nachhaltige Verpackungen enthält, zum Beispiel Optimierung des Verpackungsdesigns und Verwendung verbrauchsfreundlicher Recyclingetiketten.

Walmart suche derzeit nach kostengünstigen, qualitativ hochwertige Alternativen für Einwegprodukte aus Kunststoff wie Strohhalme oder Besteck und will Kunden wiederverwertbare Behälter wie Kunststoffbeutel und -folien bereit stellen.

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